Membranscreening: Suche nach der besten Membran

PS Prozesstechnik GmbH ist nicht an bestimmte Membranlieferanten gebunden. Wir haben eine grosse Auswahl an Membranen vorrätig und testen diese mit immer neuen Produkten. Mit dieser Basis an Material und know-how stellen wir sicher, dass Sie mit geringem Aufwand eine geeignete Membran für Ihr Trennproblem bekommen.

Laboranlage mit 2 Wickelmodulen

Vergleich zweier Wickelemente

 

permeatmuster

Permeatqualitäten

Bsp. 1: Ein Hersteller von Farbstoffen und Spezialchemikalien will ein neues Produkt entsalzen. Das Produkt liegt als Suspension vor. In eigenen Tests mit den für seine Gelöstfarbstoffe eingesetzten Nanofiltrationsmembranen und mit keramischen Mikrofiltrationsmembranen hatte er keinen Erfolg: der Permeatfluss ging sehr schnell auf wenige l/m2h zurück. PS Prozesstechnik erhielt den Auftrag, alternative Membranen zu suchen und im Labor zu testen.

Erste Versuche mit Ultrafiltrationsmembranen (Polysulfon, Polyethersulfon) brachten auch bei uns keinen Erfolg (Permeatflüsse gingen in kurzer Zeit auf 7 l/m2h zurück). Die Inspektion der Membranoberfläche nach den Versuchen zeigte starke Produktanlagerungen trotz hoher Überströmgeschwindigkeiten. Wir testeten darauf eine Mikrofiltrationsmembran auf Teflonbasis. Es wurde ein konstanter Permeatfluss von 60 l/m2h bei vollständigem Produktrückhalt erreicht. Das Produkt konnte beliebig entsalzt werden.

Bsp. 2: Ein Hersteller von Naturstoffextrakten beauftragte uns mit der Entwicklung eines Verfahrens zur schonenden Aufkonzentrierung eines Extraktes mit Molmasse 450 in einer wässrigen Lösung mit 10% Isopropanol. Die Aufkonzentrierung des Produktes sollte Faktor 100 betragen.

Wir haben Umkehrosmose- und Nanofiltrationsmembranen verschiedener Hersteller getestet. In der ersten Testreihe wurde eine Vorauswahl getroffen: die gesuchte Membran sollte einen möglichst geringen Rückhalt für Isopropanol haben, damit Isopropanol möglichst wenig aufkonzentriert wird, um hohe osmotische Drücke zu vermeiden. Trotzdem muss die Membran einen kleinen cut-off haben, um Produktverluste zu minimieren. Mit den verbleibenden Membranen wurden Versuche mit Produkt gefahren. Bei ausreichend hohen Betriebsdrücken (Überwindung des osmotischen Drucks des leicht aufkonzentrierten Isopropanols) konnte die geforderte Aufkonzentrierung des Produktes erreicht werden. Der Auftraggeber hat das Verfahren zusammen mit uns für sein Produkt zum Patent angemeldet.

Unser Labor

laboranlagen membranfiltration

3 Laboranlagen für Membranverfahren

Unser vollständig ausgerüstetes Labor erlaubt uns die verschiedensten Anwendungen ohne Verzögerung zu testen.

Kleine Mengen reichen für erste Versuche aus. Unsere Anlagen erlauben beliebig hohe Aufkonzentrierfaktoren. Selbstentwickelte verkraften hohe Drücke oder extreme Medien.

Aufgrund langjähriger Erfahrung und unterstützt durch eigene Berechnungsprogramme können wir auch komplexe Anlagen optimieren

 

Flachkanalzelle

Flachkanalzelle

Hochdruckanlage mit Flachkanalzelle

Laboranlage bis 100 bar

Membranmodule

Testmembranen Keramik

Flachmembranen

Flachmembranauswahl